ALLERGIEN - Zöliakie

Wenn Brot krank macht

Unser täglich Brot gib uns heute: Wer unter Zöliakie leidet, wird diese Zeile des Vaterunsers gewiss nicht wörtlich nehmen. Die Krankheit macht das Grundnahrungsmittel zu einem schwer verdaulichen Schadstoff. Schuld ist eine genetisch bedingte, allergieartige Reaktion auf Gluten. Dieser Eiweißstoff kommt in Weizen, Gerste und Roggen vor, außerdem in den daraus hergestellten Speisen: z.B. Brot, Nudeln, Pfannkuchen, Mehlspeisen und Gebäck.

Unerkannte Zöliakie hat schwere Auswirkungen
Wird der Organismus mit dem unverträglichen Gluten belastet, führt das zu Veränderungen der Darmschleimhaut, in der Folge zu Mangelernährung. Zunächst können Unwohlsein, Magen-Darm-Beschwerden, Gewichtsverlust und mangelnde Leistungsfähigkeit auftreten. Langfristig drohen bei Kindern Wachstums- und Entwicklungsstörungen sowie für alle Betroffenen ein höheres Risiko für Krebs und Autoimmunkrankheiten.

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Hinweis:
Auch hinter Hautausschlägen, ständiger Gereiztheit, Milchzuckerunverträglichkeit, Bewegungsstörungen, neurologischen Erkrankungen und sogar hinter Unfruchtbarkeit kann eine Zöliakie stecken!

Empfehlung:
Einmalige vorbeugende Untersuchung von Kindern und Erwachsenen. Bei positivem Befund regelmäßige therapiebegleitende Kontrollen (Kassenleistung).

Benötigt:
Eine Blutentnahme

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Zöliakie-Diagnose durch serologische Tests

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