Einzig wirksame Therapie: Glutenfreie Kost
Die gute Nachricht: Wird die Zöliakie erkannt und eine glutenfreie Kost eingehalten, bildet sich die gestörte Darmfunktion ohne bleibende Schäden zurück. Die schlechte Nachricht: Von den heute 300.000 bis 800.000 Betroffenen in Deutschland wird nur jeder Zehnte richtig diagnostiziert und behandelt.

Vorbeugen – besonders bei Kindern
Selbst im Alter von 18 Jahren wissen mehr als die Hälfte der Betroffenen noch nichts von ihrer Krankheit, weil die Symptome allgemein oder irreführend sind: Missmut und schulische Leistungsschwäche führen eher zum Psychologen als zum Arzt. Gerade um Kinder vor den Folgen einer unerkannten Zöliakie zu schützen, empfiehlt sich eine Laboruntersuchung. Neu entwickelte labormedizinische Verfahren können andere Methoden wie Endoskopie und Gewebsproben weitgehend ersetzen.

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Hinweis:
Auch hinter Hautausschlägen, ständiger Gereiztheit, Milchzuckerunverträglichkeit, Bewegungsstörungen, neurologischen Erkrankungen und sogar hinter Unfruchtbarkeit kann eine Zöliakie stecken!

Empfehlung:
Einmalige vorbeugende Untersuchung von Kindern und Erwachsenen. Bei positivem Befund regelmäßige therapiebegleitende Kontrollen (Kassenleistung).

Benötigt:
Eine Blutentnahme

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Zöliakie-Diagnose durch serologische Tests

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