INFEKTION - Hepatitis C

Das Virus im Verborgenen

In Deutschland leben mehr als eine halbe Million Menschen, die chronisch mit Hepatitis C infiziert sind – und die nichts davon wissen. Das Problem dabei: Wird das Virus nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu Leberzirrhose und sogar Leberkrebs führen.

Was ist Hepatitis C?
Hepatitis C ist eine entzündliche Erkrankung der Leber, die durch ein Virus verursacht wird. Gelangt das Hepatitis-C-Virus in den menschlichen Körper, wandert es über das Blut in die Leber, nistet sich dort in den Leberzellen ein und vermehrt sich. Bei etwa 20 Prozent der Patienten heilt die Hepatitis C innerhalb eines halben Jahrs ohne eine Behandlung aus. Bei den anderen 70 bis 80 Prozent gelingt es dem körpereigenen Abwehrsystem nicht, das Virus erfolgreich zu bekämpfen – die Hepatitis C nimmt einen chronischen Verlauf.

Gefahr: Leberzirrhose und Leberkrebs!
Bleibt die chronische Infektion unbehandelt, führt sie bei jedem vierten Patienten langfristig zur Leberzirrhose. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs. Hepatitis C gilt nach zu großem Alkoholkonsum als häufigste Ursache für Leberzirrhose und Leberkrebs. Und das obwohl Hepatitis C in den meisten Fällen heilbar wäre – wenn man sie frühzeitig entdeckte!

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Empfehlung:
Der Hepatitis-C-Antikörpertest sollte bei jedem Verdacht auf Hepatitis-C-Infektion durchgeführt werden. Bereits bei schwachen Symptomen, insbesondere bei erhöhtem GPT-Wert oder bei leicht erhöhten Leberwerten, sowie bei Vorliegen von Infektionsrisiken in der Vergangenheit.

Benötigt:
Eine Blutprobe

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Hepatitis-C-Antikörpertest, erhöhter GPT-Wert, erhöhte Leberwerte.

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