INFEKTION - Hepatitis C

Hohe Infektionsgefahr

„Wie konnte ich mir dieses Virus einfangen?“ – Das ist eine der häufigsten Fragen, die sich Patienten stellen, nachdem ihnen ihr Arzt die Diagnose mitgeteilt hat: Hepatitis C. Sicherlich, eine erhöhte Infektionsgefahr besteht für Konsumenten von Heroin, die das Spritzbesteck mit anderen Drogenkonsumenten teilen. Doch es sind bei weitem nicht nur Drogenabhängige, die sich mit dem gefährlichen Virus infizieren.

Übertragung über Blut
Grundsätzlich wird das Virus über Blut übertragen. Eine Übertragung durch andere Körperflüssigkeiten, wie beispielsweise Speichel, konnte bisher nicht beobachtet werden. Aufgrund dieses Übertragungswegs stellen verunreinigte Instrumente auch bei Tätowierungen und Piercings Risikofaktoren dar. Selbst das Ausschaben des Nackens beim Friseur kommt als Übertragungsweg in Frage. Häufige Infektionswege sind auch Verletzungen mit spitzen und scharfen Instrumenten, die als „Nadelstichverletzungen“ bezeichnet werden. Bis etwa zum Jahr 1991 waren darüber hinaus die Empfänger einer Bluttransfusion gefährdet. Doch nachdem moderne Testverfahren Hepatitis-C-positive Blutspender identifizieren, sind Bluttransfusionen inzwischen sehr sicher.

weiterlesen >>>

Was bedeuten GPT und HCV?
GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase) sind Eiweißstoffe, die bestimmte Stoffwechselprozesse in der Leber auslösen. Normalerweise sind sie im Blut nur in geringer Menge vorhanden. Wird die Leber durch das Hepatitis-C-Virus (kurz: HCV) geschädigt, werden die GPT vermehrt in das Blut abgegeben. Deshalb sagt der GPT-Wert etwas über den Zustand der Leber aus. Allerdings gibt die Messung nur eine Momentaufnahme wieder. Bei erhöhtem GPT-Wert sollte deshalb in jedem Fall ein Anti-HCV-Test durchgeführt werden.

Mehr Informationen>>>