KREBS - Magenkrebs

Tumor vom Magenkeim

Magenkrebs ist tückisch: Zwar können viele Betroffene, deren Krankheit früh entdeckt wird, erfolgreich behandelt werden; leider aber wird nur jeder zweite Magenkrebs rechtzeitig erkannt. Zum einen, weil die Krankheit erst weit Früherkennung gibt. Umso wichtiger ist es, Risikofaktoren auszuschließen. Zu ihnen zählt, neben Rauchen, Alkohol und fettreicher Ernährung, das Kleinstlebewesen Helicobacter pylori (HP). In den meisten Fällen gilt: „Ohne Helicobacter pylori - kein Magenkrebs!“

Überlebenskünstler HP
Vor 20 Jahren noch fast unbekannt, gilt das Bakterium heute als Auslöser u.a. von Entzündungen in Magen und Zwölffingerdarm, die zu Geschwüren und in seltenen Fällen zu Karzinomen führen können. Der Übeltäter gedeiht, geschützt vor lebensfeindlichen Verdauungssäften, in der menschlichen Magenschleimhaut. Eine medikamentöse Behandlung führt zuverlässig zur Heilung. Geschwüre und chronische Entzündungen heilen danach meist rasch ab, und eine wesentliche Ursache für Magenkrebs ist beseitigt.

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Hinweis:
Teilen Sie Magenkrebserkrankungen in der Familie unbedingt Ihrem Arzt mit, denn sie erhöhen Ihr persönliches Risiko zu erkranken!

Empfehlung:
Einmalige Untersuchung für jedermann, besonders aber für Raucher, Menschen mit häufigen oder anhaltenden Magenbeschwerden und Verwandte von Magenkrebspatienten.

Benötigt:
Eine Stuhlprobe

Stichwort für Ihr Arztgespräch:
Nachweis von Helicobacter-pylori-Antigen im Stuhl

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